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Comenius Lehrerfortbildung
Internationale COMENIUS-Lehrerfortbildung Salzburg, 20.-25.04.2009
Prinzipien des Kurses:
- Europäische Dimension
- Hinführung zu einem professionellen Beobachten und Diagnostizieren von Lehr- und Lernverhalten
- Schülerorientierung als Grundlage des Arbeitens im Klassenraum
- Von der Diagnose zur individuellen Förderung (Förderkreislauf)

Beschreibung:
Vom 20. bis 25. April 2009 fand in Salzburg / Österreich eine europäische COMENIUS-Lehrerfortbildung zum Thema „Diagnostizieren und Fördern“ statt. Die Ausschreibung richtete sich an Studierende der Lehrämter, an Lehrkräfte in Ausbildung und Praxis, an Ausbilderinnen und Ausbilder mit den Arbeitsschwerpunkten Lesen und Schreiben in der Unterrichtssprache, Fremdsprachen und Mathematik. Dieser in der Datenbank der Europäischen Kommission veröffentlichte Kurs setzte sich aus bewährten Modulen der regionalen Lehrgänge der Partnerinstitute (zum Thema pädagogische Diagnostik zur Förderung von Lehr- und Lernprozessen) zusammen. Der Lehrgang wurde von Teamern von sechs Partnerinstituten geleitet. Hier konkretisierte sich in besonderer Weise die europäische Dimension. Durch die Verantwortung der Teamer für die einzelnen Module aus verschiedenen europäischen Ländern wurden sowohl Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede der länderspezifischen Bildungs- und Schulsysteme deutlich und gaben Anlass zu Austausch und Diskussion. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien und Ungarn. Aufgrund der unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden erfolgte die Kommunikation überwiegend zweisprachig (Englisch und Französisch).

So wie sich das Projekt MopeD am pädagogischen Konzept eines schüler-, handlungs- und produktorientierten Lernens orientiert war auch der Lehrgang organisiert. Das heißt, sowohl die Materialien für die Diagnostik, als auch Struktur der Module sowie Verlauf des Lehrgangs wurden im Sinne einer teilnehmer- und anwendungsorientierten Lehrgangsdidaktik und -methodik konzipiert. Neben theoretischen Inputs sollten den Teilnehmenden nach dem Prinzip der „doppelten Vermittlungsstrategie“ im Verlauf dieser Aus- bzw. Fortbildung auch Möglichkeiten eröffnet werden, verschiedene Instrumente zur pädagogischen Diagnostik selbst zu erproben und zu evaluieren. Programm.pdf