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Regionale Lehrgänge
Bulgarien
DIA-SPORT Association – Regionaler Lehrgang
Lehrgang (2-4 Juli 2008) organisiert von Vereinigung DIA SPORT in Bezug auf die Arbeit des Projektes “MOPED - Module einer pädagogischen Didaktik zur Förderung von Lernprozessen“.

Hauptthemen:
I. Innovative Unterrichtsmethoden und Arbeit mit der Klasse
II. Übersicht der theoretischen Modellen und Varianten für äussere Messung der Lernleistungen

I. Inovative Unterrichtsmethoden und Arbeit mit der Kalsse
  • Die Prozesse – Unterrichten und Lernen
  • Interaktives Herangehen. Methoden basiert auf dem interaktiven Herangehen.
  • Kooperatives Lernen
  • Kooperative Gruppenarbeit
1. Die Prozesse – Unterrichten und Lernen
  • Binärer Prozess (aufgebaut bei dem Umgang unter Lehrer und Schüler)
  • Das Lernen und das Unterrichten sind gegenseitig verbundene Tätigkeiten
“Ich weiss, dass ich nicht jemanden etwas beibringen kann. Ich kann nur die sichern, wo er/sie etwas erlernen kann.” K. Rogers

Inhalt des Lehrfachs
  • Der moderne Mensch lebt in ständige Wechsel/Wandel
  • Formiert ist nur dieses Individuum, das sich lehren gewöhnt hat, das sich adaptieren und ändern kann, das sich die Fähigkeit das Wissen zu übernehmen angeeignet hat, die zur Sicherkeit führen kann. Das sind die einzige Ziele, die vor sich die Ausbildung setzen kann, die sinvoll in der heutigen Welt sind.

Wie kann man das Lernen erleichtern?
  • Freilassen der intelektuellen Neugier
  • Jedem ist erlaubt seine Interessen zu folgen
  • Anerkennung, dass alles in Bewegung oder Änderung ist

Eigenschaften, die das Lernen erleichtern:

Authentizität
  • Der Lehrer als Realperson
  • Der Lehrer selbst hat Gefühle

Verehrung
  • Die Gefühle und Gedanken dem Anderen beachten
  • Vertrauen zu dem Anderen haben
  • Annahme und Verständniss für die Ängste der Lernenden haben
  • Annahme und Verständniss für Befriedigung der Erfolgsmenschen

Empathie
  • Fähigkeit für Analyse den Reaktionen der Schüler
  • Fähigkeit für Mitbeteiligung

2. Interaktives Herangehen. Methoden basiert auf das interaktive Heranagehen.
  • Diskussion
  • Brain storm
  • Rollenspiele
  • Simulation
  • Kasen
  • Debattieren
  • Erzählungen

3. Kooperatives Lernen

Vorteile
  • Der Schüler lernt wichtige Kanntnisse durch Zusammenarbeit (die Schüler lernen voneinander unter der Führung des Lehrers)
  • Das kooperative Lernen gibt bessere Ergebnisse als das Individuell- und Wettkampfslernen
  • Die Schüler lernen sich auch auf die Probleme zu konzentrieren
  • Die Schüler lernen sich auch auf die Probleme zu konzentrieren

Regeln
  • Es wird mit den Schülern vereibart, was sie realisieren sollen
  • Entscheidung für die Lösung der Aufgabe und Verteilung der Rollen
  • DieAufgabe wird von jedem Schüler gelöst(der Leher stellt die Aufgabe)
  • Man diskutiert, was in der Gruppe Charakteristisches geschafft war
  • Der Lehrer beurteilt, welche Gruppe die passende Lösung anbietet
  • Bewertung / die Kriterien sind in voraus angegeben

Etappen
  • Bildung der Gruppen (heterogen, die Teilenehmer müssen sich kennen, die Miglieder sollen gewählt sein)
  • Planung (man muss die Funktionen und die Aufgaben bestimmen, Setzen der Ziele, der Rollen, Bestimmung der Engagements und der Teilnahme der Beteiligten)
  • Organissation (Zeit, Materialien, Aufgaben)
  • Informationsaustausch im Team (jeder muss seine Meinung äussern; gegenseitige Unterstützung; der Lehrer muss die Schüler motivieren; man muss die Fähigkeiten und das Können jedem Schüler nutzen)

Technik
  • Man bestimmt heterogene Gruppen aus 6 Personen
  • Die akademische Materialien werden in 6 Teilen verteilt
  • Man bildet Gruppen “der Experten” (die Personen mit den gleichen Aufgaben aus allen Gruppen) Individuell- und Gruppenbewertung

Vorteile
  • Erhöhte Wechselwirkung und gegenseitige Achtung
  • Abwechslung in dem Klassenzimmer bringen
  • Beitrag zu dem kognitiven Denken der Schüler
  • Der Schüler lernt mit den Anderen und von den Anderen
  • Der Schüler lernt die Fähigkeit die Konflikte zu lösen
  • Die Unruhe senkt
  • Man erhöht die Selbstbewertung und die Selbstsicherheit
  • Man berücksichtigt alle Meinungen und Entscheidungen
  • Man ermuntert die Autonomie und die Unabhängigkeit (man überwindet die Abhängigkeit von dem Lehrer)
  • Man ermuntert das kritische Denken (der Schüler kann seine eigene Meinung mit den Anderen vergleichen)

4. Kooperative Gruppenarbeit
Der Lehrer wendet die kooperative Gruppenarbeit im Lernprozess an.



II. Übersicht der theoretischen Modellen und Varianten für äussere Messung der Lernleistungen
1. Manche Forschungen des Wesens und der Struktur der Lernleistungen werden als Grundlage der Bewertung betrachtet.
2. Gründliche Determinanten / Grunddeterminanten / der Lernleistungen
3. Ziele und Aufgaben der Messung und der Bewertung der Lernleistungen
4. Herangehen bei der Messung und bei der Diagnostik der Lernleistungen
5. Normativdiagnostik
6. Kriteriumdiagnostik
7. Anreizende Diagnostik
8. Diagnostik der getretenden Änderungen
9. Übersicht der theoretischen Modellen und Varianten für Messung und Bewertung der Lernleistungen

Vereinigung DIA-SPORT:
Die Vereinigung DIA-Sport ist in Sofia im Jahre 1995 gegründet. Die Vereinigung arbeitet in der folgenden Richtungen:
  • Berufssausbildung für Erwachsene
  • Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft
  • Soziallintegration von Gruppen in ungleichwertigen Lage

Die Vereinigung DIA-Sport hat vierzehnjährige Erfahrung im Gebiet der Besprechung und der Ausbildung. Das wird deutlich von den Seminaren, von den Schulungen und von den Pilotuntersuchungen, die die Vereinigung auf nationales und internationales Niveau organisiert. Die GMitglieder von DIA-Sport sind Fachkräfte in verschiedenen Gebieten – Ausbildung, Forschung, Wirtschaft, IKT, Gesundheitsschutz. DIA-Sport hat Vertreter in verschiedenen Regionen Bulgariens. DIA-Sport ist in der Nationalen Vereinigung der bulgarischen Euroklubs vertereten (NVBEK); die Vereinigung arbeitet mit vielen Ausbildunginstitutionen zusammen (Schulen, Universitäten usw.). Die Organisation hat grosse Erfahrung im Gebiet der internationalen Projekten der EK (über 30). DIA-Sport ist Mitglied der 5 europeischen Netzwerke - www.inclues.org; www.learningteacher.org; www.schoolandbusiness.net; www.hsci.info; www.migrationhistory.com
Deutschland
Regionale Fortbildungsveranstaltung „Diagnostizieren und Fördern“

Der hier dokumentierte dreitägige Lehrgang zur Pädagogischen Diagnostik fand im August / September 2008 im Studienseminar für Gymnasien in Frankfurt statt.

Zur Vorbereitung dieses Lehrgangs wurde an den Frankfurter Schulen eine Umfrage durchgeführt. Die Lehrkräfte wurden gebeten ihre Erfahrungen mit Pädagogischer Diagnostik zu benennen und Wünsche hinsichtlich ihres Fortbildungsbedarfs zu formulieren. Die Notwendigkeit derartige Lehrgänge anzubieten und die gesteigerte Nachfrage nach dieser Form der Fort- und Weiterbildung ergibt sich aus den kultusministeriellen Vorgaben und Zielsetzungen des Landes Hessen im Hinblick auf individuelle Förderung der Lernenden und der konstatierten Defizite in der schulischen Praxis. Im Rahmen der modularisierten Ausbildung der Referendarinnen und Referendare gehören Module zum Thema „Diagnostizieren und Fördern“ zu den bewerteten Pflichtveranstaltungen. In der Praxis müssen die Lehrkräfte in der Ausbildung jedoch feststellen, dass die Pädagogische Diagnostik noch nicht überall Einzug in die weiterführenden Schulen gefunden hat. Das heißt die Mentorinnen und Mentoren können oft keine konkrete Hilfestellung für die gewählten Vorhaben geben. Dies mündete u.a. in der Überlegung diesen Lehrgang vor allem Lehrkräften, die als Multiplikatoren (Fachbereichsleitungen, Mentorinnen / Mentoren) an ihren Schulen wirken, anzubieten. Daneben konnten aber auch weitere an diesem Thema interessierte Lehrkräfte teilnehmen.

Im Sinne der Praxiserprobung des im Lehrgang erworbenen Wissens und des Kennenlernens von Diagnoseinstrumenten und Materialien und der Möglichkeit sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen wurde die Fortbildung auf drei zeitlich versetzte Tage angelegt. Weiterhin war Zielsetzung, die Inhalte und Perspektiven der Fortbildung an den Schulen zu implementieren. Deshalb war eine der Vorgaben für die Teilnahme, dass sich zwei Personen pro Schule zur Bildung eines innerschulischen Teams anmelden sollten.

Die Akkreditierung des Lehrgangs erfolgte über das IQ-Hessen (30 Credit Points).

ZIELE::
- Die eigene Diagnosekompetenz entwickeln und verbessern
- Diagnoseinstrumente kennen und sachgerecht anwenden
- Ein Förderkonzept entwickeln
- Die Rolle der Lehrkraft im diagnostischen Prozess reflektieren

Die Schwerpunkte des Lehrgangs liegen auf einer Kompetenzerweiterung im Bereich des allgemeinen und fachorientierten Diagnostizierens der Stärken und Schwächen von Schülerinnen und Schülern und deren gezielte individuelle Förderung. Neben der Sensibilisierung für Pädagogische Diagnostik und der Wissensvermittlung durch theoretische Beiträge sowie einem Kennenlernen verschiedener Instrumente in fächerorientierten Workshops (Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik) gehört die Möglichkeit eigene Kompetenzen durch konkretes Handeln zu erweitern zu den Schwerpunkten des Lehrgangs. Hierzu erproben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Zeit zwischen den Lehrgangstagen ausgewählte Instrumente in ihrer Praxis. Die Workshops geben die Gelegenheit, die gemachten Erfahrungen auszutauschen und zu besprechen. Wichtiger Aspekt dabei ist die Selbstverantwortung der Lernenden für ihren Lernprozess in den Blick zu bekommen.

METHODE:
Nach den Prinzipien der Doppelten Vermittlungspraxis erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit das, was sie in ihrer Unterrichtspraxis realisieren möchten selbst zu erfahren. Demzufolge ist ein permanenter Wechsel von Theorie und Praxis eingeplant. Die Lehrkräfte lernen vielfältige Methoden und Situationen kennen, deren Begründungen und Wirkungsweisen durch die folgende Metadiskussion transparent gemacht werden. Ein rascher Wechsel von Arbeits- und Sozialformen bestimmt die Abfolge der Phasen und das Timing.

DAUER:
Drei zeitlich versetzte ganze Tage.

MATERIALIEN:
Literaturauslage (Bücher, Zeitschriften, Examensarbeiten etc.) und Reader (siehe Modul Diagnoseinstrumente I Materialien M1 bis M7.6 und Modul Diagnoseinstrumente II Materialien M1 bis M30).

VERLAUFSBESCHREIBUNG:
1.Tag
Nach der Vorstellung des Teams und des Projekts erfolgt eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, verbunden mit dem Benennen ihrer Erwartungen an den Lehrgang.
Einführung (Vier-Ecken-Zitate): Als Einführung in die Thematik werden die Teilnehmenden gebeten, sich zu den im Raum an verschiedenen Wänden verteilten Statements Diagnostik bedeutet für mich herauszufinden, was den Schüler/innen/n Spaß macht, um sie zum Lernen zu motivieren.; Berücksichtigung individueller Lerntempi sowie Lernzugänge- und Strategien ist mit 30 Schüler/innen/n pro Klasse und bei dem Stoffumfang nicht möglich.; Wenn es um die Förderung der individuellen Lernfortschritte geht, wie kann ich dann noch gerechte Noten geben?, Für schulische Leistungen sind Begabung und Motivation ausschlaggebende Faktoren. Begabungsdiagnostik gehört in die Hände von Fachleuten.; Wenn Schüler/innen ihre Hausaufgaben nicht machen und sich nicht anstrengen, nützt die beste Diagnostik nichts. zu positionieren, zu äußern und die Wahl zu begründen. Arbeitsanregung: „Welcher ist mein Zugang zur pädagogischen Diagnostik?“. Dies dient zum einen als Einstimmung auf die Thematik, zum anderen können über die Stellungnahmen erste Positionen deutlich werden und ein Austausch darüber stattfinden.

Arbeit mit einem Fallbeispiel:
Das im Folgenden vorgestellte Fallbeispiel folgt dem Prinzip, dass dem Fördern eine fundierte Diagnose vorausgehen muss. Im Sinne einer kollegialen Fallberatung erhalten die Teilnehmenden die Aufgabe sich in Kleingruppen, als fiktionales Team eines Kollegiums, mit dem vorgestellten Fall eines Schülers zu befassen. Die Arbeitsanregung lautet: „Was wollen, was müssen wir herausfinden?“ Die hier zusammengetragenen Fragen werden auf Kärtchen notiert und an der Pinnwand gesammelt und geclustert. In dieser Phase geht es u.a. auch darum pädagogisches Selbstbewusstsein zu entwickeln. Lehrkräfte sollen sich als Experten verstehen, die auch komplexe Fälle nicht sofort an außenstehende Experten abschieben, sondern Phänomene identifizieren und gemeinsam nach Lösungsansätzen suchen. Im Plenum werden die Fragestellungen diskutiert.

Annäherung an die Arbeit der Pädagogischen Diagnostik (mit Textgrundlagen):
Die hier durchzuführende Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen ermöglicht einen weiteren Blick auf den vorgestellten Fall. Zwei gekürzte theoretische Texte1 (zur besseren Unterscheidung auf verschiedenfarbigem Papier kopiert) werden verteilt. Jede Lehrkraft erhält einen Text und dazu ein vorbereitetes Arbeitsblatt mit Leitfragen bzw. einer Anleitung zur Vorgehensweise. Im Jigsaw-Verfahren finden sich nach der Lektüre Tandems zusammen und tauschen die Informationen aus den jeweiligen Texten aus. Vertieft werden insbesondere die Aspekte der Kompetenzorientierung und des Diagnostizierens als dialogischen Prozess mit den Lernenden.

Fächerorientierte Workshops:
Die Teilnehmenden wählen sich in die nach Fächern orientierten Workshops (Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik) ein. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen. Diagnostische Instrumente (siehe Modul Diagnoseinstrumente I Materialien M1 bis M7.6 und Diagnoseinstrumente II Materialien M1 bis M30) für die jeweiligen Fächer, z.B. Selbst- und Partnerdiagnosebögen zum Einsatz im Unterricht vor Klassenarbeiten, werden vorgestellt und erläutert. Einer der Schwerpunkte ist dabei den Blick für eine neue Fehlerkultur zu öffnen. In den Räumen verteilt liegen weitere Diagnoseinstrumente (fachorientiert und allgemein) aus. Die Teilnehmenden sichten die Instrumente und wählen eines aus, das sie in einer ihrer Klassen erproben möchten.

Auswertung der Ergebnisse:
Im Plenum stellen die Teilnehmenden kurz ihre Vorhaben mit kleiner Erläuterung vor. „Ich habe ... gewählt, weil ...“. Die Teilnehmenden werden gebeten, sich eine Lernpartnerin oder einen Lernpartner zu suchen und möglichst verbindliche Absprachen hinsichtlich ihrer Vorhaben zu treffen. Dies dient dazu, auch in der Zwischenzeit bis zum nächsten Lehrgangstag in Kommunikation zu bleiben, Unterstützung zu erhalten und eine Verbindlichkeit für das eigene Vorhaben herzustellen.

Am Ende des Tages werden verschiedene Aspekte der Veranstaltung in den Segmenten einer Zielscheibe evaluiert. Folgende Schwerpunkte werden dabei angegeben: Struktur des Lehrgangs, Inhalte, Transparenz der Ziele und Inhalte, Einschätzung der Realisierungsmöglichkeiten, Atmosphäre, Materialien, was ich sonst noch sagen will.

Es empfiehlt sich die Zielscheibe gemeinsam mit den Teilnehmenden auszuwerten. Vor allem weniger hoch gepunktete Items können auf diese Weise verständlich werden und für die folgenden Fortbildungstage genutzt werden. Es folgt ein kurzer Ausblick auf den nächsten Fortbildungstag, zu dem Wünsche gesammelt werden.

2.Tag
Austausch über Erprobung ausgewählter Diagnoseinstrumente (Partnerinterview):
Zu Beginn erfolgt ein Austausch über die mit den unterschiedlichen Verfahren und Instrumenten gemachten Erfahrungen. Die Ergebnisse werden dialogisch besprochen, d.h. in Tandeminterviews werden Fragestellungen wie z.B. „Welche Fragen stellen sich mir, wie haben meine Lernenden reagiert, wie geht es weiter?“ erörtert.

Fächerorientierte Workshops:
In den fächerorientierten Workshops besteht die Möglichkeit offene Fragen zu klären. Die eigenen Vorhaben werden vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt. Hierzu werden exemplarisch fächerorientierte Fördermöglichkeiten vorgestellt. Weitere Instrumente und 1 „Fördern heißt diagnostizieren“ (Aufsatz von Marianne Horstkemper, in: Friedrich Jahresheft 2006, S. 4ff); „Lern- und Entwicklungsprozesse fördern“ (Aufsatz von Rolf Werning, in: Friedrich Jahresheft 2006, S. 11ff). Verfahren sind in einem Reader gesammelt und stehen zur Verfügung.
Deutsch: Bericht der Teilnehmenden über das Vorhaben der vergangenen Woche. Beispiele von Selbst- und Partnerdiagnose zu Textinterpretationen, Inhaltsangabe, Erörterung, Rechtschreibung etc.
Fremdsprachen: Bericht der Teilnehmenden über das Vorhaben der vergangenen Woche, Austausch über die Erfahrungen, gemeinsames Finden von Lösungen für offene Fragen, Vertiefung des Themas „Lernen aus Fehlern“ – Vorstellung von Diagnose- und Fördermöglichkeiten für die Hand der Lernenden und der Lehrkräfte: u.a. Selbsteinschätzungsbögen, Fehleranalyse, Fehlerkorrektur nach Rückgabe von Klassenarbeiten,

Beispiele für Tandemarbeit im Klassenraum
Mathematik: Bericht der Teilnehmenden über das Vorhaben der vergangenen Woche; Vertiefung des Themas: „Lernen aus Fehlern“ - Vorstellung folgender Diagnose- und Fördermöglichkeiten: Kopfübungen, Fehlerkorrektur nach Rückgabe von Klassenarbeiten, Algebra-Tests für die Jahrgangsstufe 11; Weiterarbeit an bisherigen Ergebnissen.

Exemplarische Fallanalyse am Beispiel des Schülers D:
Der am ersten Tag der Fortbildung vorgestellte Fall wird wieder aufgenommen und im Plenum weiterführend erörtert. Hierzu werden fächerübergreifende Diagnoseinstrumente vorgestellt. Am Nachmittag erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen in themenorientierte Workshops einzuwählen: 1. Lernkompetenzen entwickeln - methodische Möglichkeiten im Unterricht; 2. Fördermöglichkeiten in der SEK II; 3. Portfolio. Im Anschluss an die Workshops erhalten die Teilnehmenden in einer „Open Space“ Phase ausreichend Zeit, die Literaturauslage durchzuschauen, Kaffee zu trinken und Arbeitsvorhaben bis zur nächsten Sitzung gemeinsam abzusprechen. Danach folgt eine Methodenreflexion, d.h. die bisher an den zwei Lehrgangstagen angewandten Methoden werden auf Metaebene ausgewertet und es werden Möglichkeiten zur Übertragung auf Situationen im Klassenraum genannt. Die Auswertung des Tages erfolgt anonym in Form von Plakaten, die verdeckt an Stellwänden aufgehängt werden und auf denen Fragen (Folgende Programmpunkte waren nicht hilfreich, … warum?; Für den dritten Lehrgangstag wünsche ich mir …; Folgendes nehme ich heute mit …) zum Lehrgangstag notiert sind.

3. Tag
Fördern im schulischen Alltag - Anregung für kompetenzförderndes Unterrichten: Schwerpunkt dieser Phase ist die Überlegung, wie sich Diagnostizieren und Fördern im schulischen Alltag realisieren lässt. Insbesondere die Überlegungen zu Unterrichtskonzeptionen und unterschiedlichen Unterrichtsarrangements stehen dabei im Vordergrund. Weiterhin wird ein Förderkreislauf vorgestellt.
In den Fachgruppen (Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik) erfolgt erneut ein Austausch über die Erprobung ausgewählter Fördervorhaben. Im Sinne einer Teilnehmerorientierung können die Lehrkräfte selbst Schwerpunkte der Weiterarbeit in den Arbeitsgruppen setzen. Deutsch: Fortsetzung der Arbeit des Vortages.
Fremdsprachen: U.a. Entwicklung eines individuellen Förderprogramms, Beispiele unterschiedlicher Förderpläne, Lernverträge, Lernpartnerschaften, Leitfragen zur Bilanzierung des Fördervorhabens, Feed-back-Methoden etc.
Mathematik: Vorstellen verschiedener Unterrichtssituationen (Stationenlernen, Lerntagebuch, Planarbeit mit Selbstkontrolle etc.), die das Diagnostizieren und Fördern ermöglichen; Weiterentwicklung eigener Vorhaben (z.B. kurze Entwicklung kurzer Unterrichtseinheiten).

Fazit der Arbeit in Arbeitsgruppen:
Die plenare Sitzung dient der gegenseitigen Information hinsichtlich der Arbeit in den fächerorientierten Arbeitsgruppen. Die Form der Information bleibt den Gruppen überlassen (Plakat, Gedicht, Lied, Zeichnung, Kollage, Karikatur etc.).
Möglichkeiten der Implementierung in den Schulen und Absprachen zu möglicher Weiterarbeit im Team (schulisch und schulübergreifend): In dieser Runde finden sich Schulteams und/oder schulübergreifende Teams zusammen um entsprechend der jeweiligen Situation an den Schulen gemeinsam Strategien zu entwickeln, Prinzipien der Pädagogischen Diagnostik in ihren Schulen zu implementieren und Absprachen zur Weiterarbeit zu treffen.

Auswertung der gesamten Veranstaltung:
Die Teilnehmenden erhalten einen ausführlichen Fragebogen, den sie anonym ausfüllen.
Alle Teilnehmenden erhalten einen Reader mit sämtlichen Arbeitsblättern, Instrumenten, Adressen, Literaturliste etc. Dieser Reader soll in den Schulen vorgestellt werden und im Lehrerzimmer für alle Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

KOMMENTAR
Eine vor Beginn des Lehrgangs gehegte Sorge der Arbeitsgruppe, die die Fortbildung vorbereitet und durchgeführt hat, war, dass die Lehrkräfte in der kurzen Zeit zwischen den Lehrgangstagen nicht dazu kommen könnten, Materialien zu erproben. Dies hat sich als unbegründet erwiesen. Gerade der kurze Abstand zwischen den Fortbildungstagen und vor allem die überaus positiven Rückmeldungen und Reaktionen ihrer Schülerinnen und Schüler haben die Lehrkräfte ermutigt nicht nur, wie vorgegeben ein Instrument, sondern mehrere zu erproben.
Die große Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die im Kurs erworbenen Kompetenzen in ihren Schulen nachhaltig wirksam werden zu lassen zeigt sich darin, dass schon zu einem frühen Zeitpunkt nach dem Lehrgang Fachkonferenzen stattgefunden haben und gemeinsam organisierte Fortbildungsveranstaltungen und Kooperationen an den einzelnen Schulen initiiert wurden.
Dies hat uns vom Studienseminar für Gymnasien in Frankfurt darin bestätigt, Lehrgänge zur Pädagogischen Diagnostik auch in Zukunft anzubieten.

lehrgang

Frankreich
Leitlinien zur Konzeption der Ausbildungsmodule vom „IUFM de l’académie de Créteil, Paris 12“: ZU EINEM GLOBALEN ANSATZ DER SCHULPROBLEME Gemäß des Orientierungsbildungsgesetzes von 1989 hat sich die französische Bildungspolitik, was Vorschriften für die pädagogischen Teams anbelangt, deutlich der Berücksichtigung der Heterogenität der Lerngruppen und der Lernrhythmen der Schüler zugewandt, bzw. pädagogischen Ansätzen, die sich mehr nach dem Schüler richten als nach der Gesamtklasse: dies setzte voraus, dass die Lehrenden, unter weiteren differenzierten pädagogischen Vorgehensweisen, eine Praxis der diagnostischen Evaluation entwickeln, die entsprechend der erkannten Kenntnisse und Schwierigkeiten in der Konzeption von individualisierten Förderprogrammen einmünden sollte, die in bestimmten zu fördernden Gruppen umgesetzt werden sollten. Als Mathematik- oder Französischlehrer haben wir schrittweise versucht, diese Grundsätze, denen wir zustimmten, in unseren Klassen umzusetzen. Als Ausbilder haben wir uns für Lehrgänge zur pädagogischen Differenzierung und Schülerförderung eingesetzt. Dies ging nicht ohne Mühe. ... > Principes.pdf

Programm.pdf
Österreich
Pädgogische Hochschule Salzburg

Ziel des Lehrganges ist es, die diagnostischen Kompetenzen der Lehrkräfte zu fördern, um ihre Schüler/innen beim Lernen beraten und begleiten zu können. Diagnostik wird im Sinne einer „Pädagnostik“ verstanden- ein Element des Förderns und Forderns im Schulalltag. Die Lehrer/innen sollen erkennen, wo sich die Jugendlichen in ihrem Lernprozess befinden, warum Lernschwierigkeiten bestehen und wie man die Lernleistungen treffsicher(er) einschätzt. Daraus können entsprechende Unterstützungsmaßnahmen abgeleitet werden. Mit Hilfe von Diagnosekompetenzen soll die Arbeit mit heterogenen Klassen erleichtert und die Unterrichtsqualität verbessert werden. Der Einsatz von Diagnosematerialien (z.B. Einschätzung des Lern- und Arbeitsverhaltens, Kind-Umfeld Analyse, Gesprächleitfäden für Zielklärungsgespräche, Evaluation von Gruppenarbeiten, fachbezogene Lernzielkataloge, Einsatz von Tagebüchern u.a.) sollen in der Praxis erprobt werden und als Grundlage für die Reflexion und Kooperation in Gruppen dienen. Lernleistungen von Schülerinnen und Schülern wie Teamkooperation, eigenständige Themenbearbeitung, lösungsorientiertes Lernen und Selbsteinschätzung der Lernleistungen sollen dabei einen zentralen Stellenwert gewinnen. Angestrebt wird die Transparenz der Leistungsanforderungen, die Methodenvielfalt, die Einbeziehung der Jugendlichen in ihren eigenen Lernprozess, die Entwicklung einer Feedbackkultur in der Klasse und die kollegiale Kooperation.

lehrgang

Angaben zum Lehrgang.pdf

Polen
Regionaler Fortbildungskurs aus dem Projekt MopeD, erarbeitet und durchgeführt in Polen an den Tagen 17.-30.-31.05.2008

Organisator:
Warminsko-Mazurski Osrodek Doskonalenia Nauczycieli/ Warminsko-Mazurski Zentrum für Lehrerfortbildung in Elblag.

Bezeichnung des Kurses:
Unterstützung des Bildungsprozesses der Schüler durch Diagnose und gestaltende Bewertung.

Ziele:
  • Reflexion der verschiedenen Möglichkeiten Fähigkeiten und Wissens der Schüler zu bewerten
  • Vorstellung des Konzepts der prozessorientierten Diagnostik
  • Feststellung und Interpretation des Wissenszuwachses
  • Hinweis auf verschiedene Nutzungsarten der Diagnosemethoden zur effektive Arbeit im Unterricht
  • Austausch der Erfahrungen unter den Kursteilnehmern
  • Kontaktaufnahme mit den Lehrern, die die prozessorientierte Diagnostik in der Arbeit mit Gymnasiumschülern direkt einsetzen

Dauer:
3 Tage

Ort der Durchführung:
  • Warminsko-Mazurski Osrodek Doskonalenia Nauczycieli/ Warminsko-Mazurski Zentrum für Lehrerfortbildung in Elblag
  • Gymnasium in Milejewo

Zielgruppe:
22 Gymnasiallehrer aus dem Gebiet der Woivodschaft Warminsko-Mazurskie

Anschauungsmaterial:
  • Video-Sequenzen aus dem Unterricht in verschiedenen Fächern, die die Verwendung von prozessorientierter Diagnostik im Unterricht darstellen
  • Lernunterlagen für die einzelnen Module

Kursbeschreibung - Programm:
1. Der Fortbildungskurs wurde in dem Warminsko-Mazurski Zentrum für Lehrerfortbildung in Elblag und in dem Gymnasium in Milejewo (das 15 km von Elblag entfernte Ort) durchgeführt. Der Kursverlauf hatte einen theoretisch-praktischen Charakter. Es wurden sowohl theoretisches Wissen über Diagnostik als auch praktische Anwendungsmöglichkeiten darüber vermittelt, wie Schüler zu motivieren sind.
Der Kurs wurde von den Beratern vom W-MODN in Elblag, dem Mitarbeiter der Psychologisch-Pädagogischen Beratungsstätte und von den Gymnasiumlehrern geleitet.
Der Kurs bestand aus 5 Modulen, in denen verschiedene Typen der Schülerdiagnostik dargestellt wurden.

2. Am ersten Tag wurden die Fragen bezüglich der psychologischen Voraussetzungen bearbeitet. Es wurde auf die Notwendigkeit des Erkennens von Intelligenztypen und die Abhängigkeit der Effektivität des Lehrens und dem Einsatz von unterschiedlichen Arbeitsmethoden mit dem Schüler hingewiesen. Die angewandten Übungen rüsteten die Kursteilnehmer mit der Fähigkeit aus, eine Diagnose unter den Schülern durchzuführen und die geeigneten Lehrmethoden auszuwählen. Dann überlegten die Kursteilnehmer, wie mit einem nicht durchschnittlichem Schüler (dem begabten und dem schwachen) gearbeitet werden soll, wie die Unterstützung der psychologisch-pädagogischen Beratung auszunutzen wäre, und wie die Gutachten ausgeführt werden sollten. Sie erinnerten an die Prozedur der Diagnose durch die Beratungsstätte und die Möglichkeiten des Lehrers auf diesem Gebiet. Vom Fachberater von dieser Beratungsstätte, der diesen Termin führte, wurden die detaillierten Fragen beantwortet und die Unklarheiten der Lehrer geklärt. Er gab die Beispiele für die Eintragungen in der Dokumentation an und er erklärte die Art und Weise deren Interpretation. Die Kursteilnehmer hatten die Möglichkeit, einige praktische Übungen zu diesem Thema durchzuführen.

3. Am zweiten Tag wurde eine Bildungsfahrt zum Gymnasium in Milejewo angeboten. Dieses Gymnasium arbeiten in einem Schulnetz, in dem die Bildungsstätten verbunden sind, in denen die prozessorientierte Diagnostik – so genanntes OK (poln. ocenianie ksztaltujace – realisiert wird.
Zu Beginn wurde die Theorie der prozessorientierten Diagnostik, die aktuelle Literatur hierzu – sowohl polnische als auch aus anderen Ländern kommende -, wie auch Erfahrungen in Polen dargestellt. Anschließend beobachteten die Kursteilnehmer Unterrichtsstunden, in denen OK eingesetzt wurde. Sie trafen auch die Lehrer, die die prozessorientierte Diagnostik, die auch als "die das Lernen unterstützende Bewertung" bezeichnet, wird im Unterricht einsetzen.
Der direkte Kontakt mit dem Leitungspersonal der Schule und einigen Lehrkräften führte zu einer Diskussion, die folgende Punkte umfasste: Phasen der Unterrichtsgestaltung, Möglichkeiten der aktiven Teilnahme des Schülers im Unterricht, bewusstes Lernen, effektive Zusammenarbeit des Lehrers mit dem Schüler im Unterricht, wie auch Austausch der Erfahrungen innerhalb des Netzes von Schulen, in denen prozessorientierten Diagnostik realisiert wird. Die Kursteilnehmer diskutierten lange über die Einsatzmöglichkeiten der prozessorientierten Diagnostik im polnischen Bildungssystem bei Beachtung der geltenden Verordnung des Bildungsministeriums über Voraussetzungen und Art der Bewertung, Klassifizierung und Versetzung der Schüler, wie auch über Durchführung von Klassenarbeiten und Prüfungen in öffentlichen Schulen. Wichtig war für die Kursteilnehmer die Möglichkeit, den praktischen Einsatz der Theorie im Unterricht zu beobachten, und den Lehrern zu begegnen, die bereits Erfahrungen damit gemacht haben.

4. Der dritte Tag des Kurses betraf das Diagnostizieren der Fähigkeiten und des Wissens der Schüler unter Beachtung des Wissenszuwachses – des s.g. EWD (poln. edukacyjna wartosc dodana). Den Kursteilnehmern wurden die bisherigen Erfahrungen mit EWD in den Grundschulen vorgestellt. Ihnen wurde das erforderliche Wissen über Wissenzuwachs, der Interpretation der Ergebnisse im Zusammenhang mit den Schulgegebenheiten vermittelt. Sie arbeiteten gemeinsam an Einsatzmöglichkeiten des EWDs in den Oberschulen. Sie hatten die Möglichkeit nicht nur die Theorie kennenzulernen, sondern auch die angebotenen Übungen dieser Art der Diagnose von Schülern durchzuführen.
Im letzten Kursmodul erarbeiteten die Kursteilnehmer Vorbereitungsprogramme zur Verbesserung von Lernbedingungen an Schulen, in Fällen bei denen die Schüler Texterne Prüfungen nicht bestanden hatten.
Sie analysierten die Verknüpfungen in den Unterlagen: Programmgrundlage der allgemeinen Bildung, Standards der Prüfungsanforderungen und Bildungsprogramm. Sie wiesen auf den Zusammenhang der Arbeit eines einzelnen Lehrers in diesem Umfang und der Verantwortung der Lehrkräfte für die Art der Erarbeitung des so genannten Verbesserungsprogramms und dessen späteren Ausführung.

5. Das Programm des Kurses wurde mit Einhaltung der Wechselbeziehung zwischen den an jedem Tag bearbeiteten Fragen und den Ergebnisse der Themen, die um drei Bereiche konzentriert wurden: Diagnose der Möglichkeiten des Schülers – Bewertungsarten der Fortschritte des Schülers in der täglichen Arbeit im Unterricht – Interpretation der externen Prüfungsergebnisse angesichts der die Effektivität der Bildung steigernden Programme.

6. Detailliertes Kursprogramm:
1. Tag – 17.05.2008
Modul 1: Unterschiedliche Intelligenzarten im Bereich von Techniken und Methoden des Lernens.
Inhalt der Kurseinheiten: Intelligenztypen und Lernstile, Nutzung des intellektuellen Potentials des Schülers.
Modul 2 : Arbeit mit dem nicht durchschnittlichen Schüler (der begabte Schüler und der Schüler mit spezifischen Schwierigkeiten beim Lernen).
Inhalt der Kurseinheiten: Befunde und Gutachten der psychologisch-pädagogischen Beratungsstätte, Differenzen und Arten deren Interpretaation, Arbeit mit dem begabten Schüler, Arbeit mit dem schwachen Schüler.
2. Tag - 30.05.2008
Modul 3 : prozessorientierte Diagnostik (OK) als Unterstützungsform der Schülerkarriere.
Inhalt der Kurseinheiten: die Idee der prozessorientierten Diagnostik, Einsatz vom OK in der täglichen Arbeit mit Schülern, Unterrichtsbeobachtung in den Fächern - Mathematik, Geschichte, Religion.
3. Tag - 31.05.2008
Modul 4 : Schulsystem der Untersuchung der Fortschritte - Wissenszuwachs.
Inhalt der Kurseinheiten: Interpretation von EWD, Einsatz von EWD bei der Diagnose der Schüler.
Modul 5 : Planung der Verbesserungsmaßnahmen der Bildungsqualität.
Inhalt der Kurseinheiten: Ziele und Aufbau des Verbesserungsprogramms, Analyse der Fortschritte der Schüler und Einleitung der unterstützenden Handlungen, Zusammenhang der Programmgrundlage, der Standards der Prüfungsanforderungen mit dem Lehrprogramm.

Evaluation:
1. Das Programm des Kurses wurde der systematischen Evaluation während dessen Verlaufs unterzogen.
2. Nach jedem Modul wurde eine Evaluationsumfrage durchgeführt, in der die Informationen über die im Folgenden genannten Aspekte gesammelt wurden: sachlicher Wert jedes Moduls, Nutzbarkeit der bearbeiteten Themen in der weiteren Praxis der Teilnehmer, Nutzbarkeit der angebotenen Inhalte, Einsatzmöglichkeiten des gelernten Wissens und der erworbenen Fähigkeiten. Der Umfragebogen beinhaltete zwei geschlossene und zwei offene Fragen. Die Analyse der Fragebögen lieferte detaillierte Informationen über den Inhalt der einzelnen Module und deren praktische Nutzbarkeit. Die Bewertungen aller fünf Module waren sehr hoch und wiesen auf die richtige Auswahl der Inhalte und der den Kurs leitenden Personen hin.
3. Zum Kursabschluß wurde die konklusive Evaluation in Form einer Umfrage durchgeführt, die das gesamte Programm erfasste. Der Umfragebogen beinhaltete drei geschlossene Fragen, die die Beurteilungen der Kursteilnehmer bezüglich des sachlichen Inhaltes des Programms, und eine offene Frage, die die freie Aussage des Teilnehmers ermöglichte. Die erzielten Ergebnisse wiesen auf eine sehr hohe Bewertung des Kurses hin. Die Kursteilnehmer bezogen sich detailliert auf: den Programminhalt, den Einsatz des erworbenen Wissens und der erworbenen Fähigkeiten und die Atmosphäre während des Kurses, Organisation des Kurses.
4. An 2 Tagen (am 30. und am 31. Mai) nahm an dem Kurs ein externer Beobachter – Teilnehmer am Projekt MopeD aus Frankreich teil, der die Ausführung der einzelnen Module, das Engagement der Teilnehmer und das Interesse an der Problematik des Programms beobachtete.
Ungarn
MOPED - Regionale Lehrerweiterbildung. 18-19. September 2008
Bethlen Gábor Fachmittelschule für Verkehr und Ökonomie
Budapest XV. Árendás köz 8.

Zeitdauer:
2 Tage Arbeitstag ohne Unterricht – 18-19 September (Donnerstag-Freitag)

Thema:
Beschäftigung mit Schülern mit Lernschwierigkeiten in der Stunde

Vorbereitung:
Erzeugung von Videoaufnahmen der folgenden Stunden in der Klasse 9.c, Gruppe „A”:
1. Mathematik- Kajtár Mónika
2. Englisch- Balogh Józsefné
3. Ungarische Grammatik und Literatur – Hegyi Csaba
4. Lernmethodik- bartha Gabriella

Übungen zum Leseverstehen und zur Textinterpretation in den verschiedenen Stunden

Das Ziel, ist solche Schüler zu finden, die extra Hilfe brauchen, ein anderes Ziel ist, den Lehrern methodische Vorschläge zu geben.

Programm
1.Teil Vormittag am 18. September
1. Ausfüllen eines Tests zur Selbstkenntnis
2. Bewertung
3.Analyse mit Helfe des Psychologen
Gemeinsames Mittagessen
2. Teil Nachmittag am 18. September
Vorstellung des Psychologen:
1. Lernschwierigkeiten
2. Dessen Ursachen
3. Beschäftigung mit Schülern, die Lernschwierigkeiten haben
3. Teil: Vormittag 19. September
1. Beobachtung der in den Sunden bereiteten Videoaufnahmen (in 4 Gruppen)
2. Analyse der Stunden aufgrund der angegebenen Aspekten in 4 Gruppen
Gemeinsames Mittagessen
4. Teil: Nachmittag 19. September
1. Präsentation der Analysen
2. Diskussion, Besprechung, Erfahrungen
3. Formulieren methodischer Ratschläge zum Unterricht von Schülern mit Lernschwierigkeiten