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Projekt
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser, die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Zusammenfassende Darstellung des Multilateralen COMENIUS-Projekts MopeD (Module einer Pädagogischen Diagnostik zur Förderung von Lernprozessen)
Das Projekt MopeD ist ein von 2006 bis 2009 von der Europäischen Kommission gefördertes COMENIUS-Projekt.

Projektpartner:
Béthlen Gábor Közlekedési és Köszgazdasági Szakközépiskola, Budapest
DIA-SPORT Association , Sofia
IUFM, Créteil. IUFM de l’académie de Créteil, Paris XII
Pädagogische Hochschule, Salzburg
Studienseminar für Gymnasien, Frankfurt (koordinierendes Institut)
University of Cumbria, Carlisle
Warminsko-Mazurski Osrodek Doskonalenia Nauczycieli w Elblagu

In vielen Ländern der Europäischen Union ist das Themenfeld der pädagogischen Diagnostik zur Zeit von hohem Interesse. Die wissenschaftliche und didaktische Aufarbeitung steckt vielerorts jedoch noch in den Anfängen. Vielfach stehen immer noch Leistungsmessung und Leistungsbewertung im Vordergrund.

MopeD hat es sich zum Ziel gemacht, Qualifizierungsangebote im Bereich der pädagogischen Diagnostik zu entwickeln. Lehrkräfte allgemeiner und beruflicher Schulen sollen in den Bereichen Lernprozessdiagnostik, Leistungsdiagnostik und Förderdiagnostik handlungsfähig gemacht werden, um ihre Lernenden im Unterricht gezielt individuell fördern und ihnen bei ihrem persönlichen Werdegang kompetent zur Seite stehen zu können. Neben allgemeiner Förderung wird speziell die Verbesserung der Qualität in den Lernbereichen Lesen und Schreiben in der Unterrichtssprache, Fremdsprachen und Mathematik angestrebt.

Das Projekt orientiert sich am pädagogischen Konzept eines schüler-, handlungs- und produktorientierten Lernens, in dem sich die Lernenden als selbstverantwortlich Handelnde ihres eigenen Lernprozesses begreifen und aktiv werden können. Diesen Prinzipien sind sowohl die Materialien für die Diagnostik, als auch Struktur der Module sowie Verlauf der Lehrgänge verpflichtet, die im Sinne einer teilnehmer- und anwendungsorientierten Lehrgangsdidaktik und -methodik organisiert werden. Vor diesem Hintergrund werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Verlauf der Aus-, bzw. Fortbildungen Möglichkeiten eröffnet, Instrumente zur pädagogischen Diagnostik entweder im Klassenraum oder im peer-group-Verfahren zu erproben und zu evaluieren.

Zielgruppe der Weiterbildungsmodule des Projekts sind (je nach Partnerland unterschiedlich) Personen in allen Phasen der Lehrerbildung: Studierende der Lehrämter, Lehrkräfte in Ausbildung und Praxis, Ausbilderinnen und Ausbilder; Fortbildnerinnen- und Fortbildner. Durch die am Projekt beteiligten Schulen und Institute (allgemeinbildende und berufsbildende Einrichtungen) bietet sich ein breites Spektrum an Austausch- und Erfahrungsmöglichkeiten. Durch die Qualifizierung der Lehrkräfte möchten wir auch direkte nachhaltige Auswirkungen auf Unterricht und Schule erreichen, wie z.B. eine die pädagogische Diagnostik ermöglichende Unterrichtsorganisation, in der die Lernenden neue Möglichkeiten erfahren, ihren Lernprozess wahrzunehmen und mitzusteuern.